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Nachrichten
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Schlagzeilen
Illegale Geschäfte mit dem Iran
(Reuters) Die Staatsanwaltschaft Bremen hat nach einem Bericht des Magazins „Der Spiegel" Anklage gegen drei Geschäftsleute erhoben, die illegale Exportgeschäfte mit Iran betrieben haben sollen. Die Kaufleute hätten zwischen 1993 und 1996 rund 30 Tonnen Aluminiumgerät geliefert, das nach Expertenmeinung zur Fertigung von zivil und militärisch nutzbaren Zentrifugen verwendet werden könne, berichtete das Magazin am Wochenende. Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hätten vor gut zwei Wochen eine im Bau befindliche Anlage im Iran inspiziert, in der mit solchen Zentrifugen Uran angereichert werden sollte. Den Geschäftsleuten werde vorgeworfen, die Güter ohne Genehmigung exportiert zu haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.
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Erste Demonstration zum Weltfrauentag in Iran seit 1979
(AFP) Zum ersten Mal seit der Islamischen Revolution von 1979 sind in Iran wieder Demonstrantinnen zum Weltfrauentag auf die Straße gegangen. Mehr als 300 Iranerinnen und etwa 50 Männer forderten bei ihrer Kundgebung am Samstag im Zentrum der Hauptstadt Teheran mehr Rechte für Frauen ein. Unter anderem kritisierten sie das unterschiedliche Strafmaß bei der Ermordung von Frauen und von Männern sowie die Nachteile für Frauen im iranischen Scheidungs- und im Erbrecht. Zugleich protestierten sie gegen einen drohenden Krieg in Irak. Es war damit die erste nicht-staatliche Anti-Kriegs-Demonstration des Landes.
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Zwei deutsche Manager wegen illegaler Rüstungsexporte verhaftet
Dortmund (AP) Zwei Manager aus Holzwickede sind wegen des Verdachts illegaler Rüstungsexporte nach Indien verhaftet worden. Die Dortmunder Staatsanwaltschaft bestätigte am Wochenende einen entsprechenden Bericht des Münchner Nachrichtenmagazins «Focus». Laut «Spiegel» wurde in Bremen außerdem Anklage gegen drei Personen erhoben, die illegal Material an Iran geliefert haben sollen.
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Argentinien erlässt Haftbefehl gegen iranische Diplomaten
Buenos Aires (AP) Vier iranische Diplomaten sollen in den schwersten Terroranschlag der argentinischen Geschichte verwickelt sein. Der argentinische Richter Juan Jose Galeano forderte Interpol zur Verhaftung der Verdächtigen auf, wie sein Büro am Wochenende bestätigte. Er erklärte, die Männer seien in den Bombenanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires 1994 verwickelt. Damals wurden 85 Menschen getötet.
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Powell und Rice sprechen von gefährlichem Atomwaffenprogramm Irans
Iran verfolgt nach Angaben der US-Regierung ein sehr gefährlicheres Atomwaffenprogramm als bisher angenommen. Das sagte US-Außenminister Colin Powell dem Nachrichtensender CNN am Sonntag als Reaktion auf Presseberichte, wonach Teheran gegen den Atomwaffensperrvertrag verstößt. Laut Powell zeigt dies, wie ein zum Bau einer Atombombe entschlossenes Land den Prozess zur Entwicklung einer solchen Waffe vor Inspekteuren verbergen könne. Die Beraterin von US-Präsident George W. Bush für die nationale Sicherheit, Condoleezza Rice, sagte dem Fernsehsender ABC, dass Iran versucht habe, Atomwaffen zu erwerben und Uran anzureichern, sei für die US-Regierung überhaupt keine Überraschung. Washington habe seit langem davor gewarnt, "dass die Iraner ein Problem sind
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